Jugend forscht 2017 - Landeswettbewerb




Nachdem unsere Schüler in drei von sieben Fachgebieten den Regionalsieger gestellt hatten, hieß die nächste Etappe bei Jugend forscht: Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld.

Alle Schüler nahmen zum ersten Mal an dieser Veranstaltung teil und waren beeindruckt vom Niveau der Arbeit der teilnehmenden Jungforscher aus ganz Niedersachsen. Zwar ging es darum, eines der wenigen und begehrten Tickets für den Bundeswettbewerb zu lösen, aber besonders der Austausch unter den Jugendlichen und die gegenseitige Achtung vor der Leistung der anderen prägten die Tage und wirken noch lange nach.

In sieben Kategorien wurde jeweils ein Landessieger ermittelt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik.

Für die Wettbewerbsteilnahme ist eine schriftliche Arbeit (max. 15 Seiten) und ein Poster mit den Ergebnissen anzufertigen. Anhand des Posters stellen die Teilnehmer ihre Arbeit einer Jury aus Fachleuten vor. Aus dem Urteil dieser drei Leistungen ergibt sich dann die Platzierung im Wettbewerb. Wie bei der Olympiade werden die drei ersten Plätze ausgezeichnet.

Landessieger Niedersachsen ist leider keine der drei Arbeiten geworden, aber es wurden zwei gute 3. Plätze erreicht und zusätzlich der Sonderpreis „Naturschutz und Biodiversität“ (gestiftet vom NABU) gewonnen.

In der Fachrichtung Mathematik/Informatik waren Nicolay Strohschen (11. Jahrgang) und Phillip Ahlers (12. Jahrgang) an den Start gegangen. Mit einem Computer-Programm simulierten die beiden Schüler die Evolution einer Art. (Betreuerin: Frau Kemnitz)

In der Fachrichtung Biologie wurde Ole Riegel (11. Jahrgang) Dritter und erhielt den Sonderpreis. Bei Oles Arbeit handelt es sich um eine Bestandsaufnahme: „45 Jahre Naturschutzgebiet (NSG) Fintlandsmoor“. (Betreuer: Herr Riegel)

In der Fachrichtung Geo- und Raumwissenschaften erreichten Malte Hemmieoltmanns (Klasse 10f) und Lasse Riegel (Jg. 10 RDS) ebenfalls Rang 3. Ihre Arbeit trägt den Titel „Vom Moorsee zum Niedermoor“. In einem ehemaligen Hochmoorgebiet südlich von Neuenburg haben die beiden Schüler einen verlandeten Moorsee wiederentdeckt und untersucht. (Betreuer: Herr Riegel)

Unabhängig vom jeweiligen Erfolg berichten ehemalige Teilnehmer immer wieder, wie wertvoll die Teilnahme und die dabei gewonnenen Erfahrungen für ihr Studium und ihren Beruf seien.

Nach der feierlichen Preisverleihung gab es aus Westersteder Sicht einen weiteren Grund zur Freude: Dr. Daniel Osewold wurde zum neuen Landeswettbewerbsleiter ernannt.

Wer Interesse an den Naturwissenschaften hat und eine spannende Idee verfolgen möchte, kann sich in unserer Schule an Frau Kemnitz oder Herrn Dr. Osewold wenden.