Biologie

Fachgruppenleitung 

Dr. Dirk Höltkemeier

Kerncurricula

Klasse 5-10:   
Kerncurriculum Oberstufe:   
EPA Bio inkl. Operatoren-Definition:   

Schulinternes

Arbeitsplan:   

Lernmittel 

zugelassene Lernmittel (5-12):   

Lehrerinnen und Lehrer 

Anders (Bi/Ek)
Cube (Bi/En)
Görtemaker (Bi/Ma)
von Häfen (Bi/Ek)
Heusinger von Waldegge (Bi/Ch)
Höltkemeier (Bi/Ch)
Kemnitz (Bi/Ch)
Kleffner (Bi/Mu)
Klimas (Bi/De)
Kruit (Bi/Sp)
Meyer S. (Bi/En)
Nannen (Bi/Ma)
Neseker (Bi/Re)
Perseke (Bi)
Schaper (Bi/Ku)
Tammen (Bi/De)
Torkel (Bi/Mu)
von Häfen, J. (Bi)

Fachgruppe Biologie

Das Fach Biologie beschäftigt sich mit den Grundprinzipien, nach denen Lebewesen aufgebaut sind und funktionieren. Doch wie lebendig ist unsere Fachgruppe eigentlich selbst? Zur kritischen Analyse stehen die sogenannten Basiskonzepte (vgl. die jeweils ersten Seiten unseres Biologie-Buchs!) zur Verfügung:

Lebewesen sind durch die räumliche Abgrenzung von ihrer Umgebung gekennzeichnet; man spricht von Kompartimentierung. Und in der Tat sind wir vollständig kompartimentiert: Seit Fertigstellung des neuen O-Baus Anfang 2010 besiedeln wir dort ein Revier aus vier Unterrichts- und einem Sammlungsraum, das wir in freundlicher Rivalität gegen andere Fachgruppen verteidigen. Diese feste Zuordnung ermöglicht es uns, die Lebensräume auf die speziellen Anforderungen des Biologieunterrichts anzupassen, z.B. durch Mikroskope und digitale Medientechnik auf aktuellstem Stand sowie durch biophile Dekoration.

Lebewesen einer Art haben gemeinsame Strukturen, die eng mit ihrer Funktions- und Lebensweise verbunden sind, zeigen aber auch individuelle Unterschiede, die zur Vielfalt führen. Wie verhält sich die Fachgruppe hier? Was sind zunächst typische Gemeinsamkeiten? Auf den ersten Blick fällt die Dominanz der X-Chromosomen auf. Nach reiflicher Selbstbeobachtung halten wir dieses jedoch für das Ergebnis einer zufälligen Gendrift und jedenfalls nicht für eine Angepasstheit, die zum Überleben in unserer Fachgruppe unbedingt notwendig wäre. Stattdessen sehen wir in unserer kollegialen Atmosphäre ein typisches Merkmal. Wir pflegen einen intensiven Gedanken- und Materialien-Austausch und unterrichten oft bei offenen Türen. Wir legen Wert darauf, Entscheidungen einvernehmlich zu treffen, respektieren aber auch persönliche Akzentsetzungen. Diese Kollegialität erfordert eine gute Verständigung, für die eine rege, aber nicht immer ernstzunehmende E-Mail-Korrespondenz ein vielleicht arttypisches Kennzeichen ist. Kommunikation und Information sind zugleich untrügliche Prinzipien, durch die sich Lebewesen von „toter“ Materie unterscheiden.

Dieser gute Nährboden ist sicher die Ursache für das signifikante Wachstum unserer Population durch Zuwanderung in den letzten Jahren. Neben adulten Leittieren nehmen wir regelmäßig auch juvenile ReferendarInnen hilfsbereit auf, die im Gegenzug unser Kollegium und den Unterricht durch innovative Ideen in Bewegung halten.

Und wo bleibt die Vielfalt? Der Blick auf die Kollegiumsliste offenbart eine bunte Diversität in unseren Zweitfächern. Dies passt zum fächerverbindenden Charakter: Moderne Biologie besitzt schließlich hohe gesellschaftliche Relevanz! Unsere Fächervielfalt ermöglicht es, uns evolutionär auf unterschiedliche Herausforderungen einzustellen und unseren Schülerinnen und Schülern vielfältige Zugänge und Verknüpfungen zu ermöglichen. Eine unserer neuesten Mutationen ist das Angebot eines bilingualen Biologieunterrichts. Wir sind gespannt, wie diese Neuheit den Phänotyp unserer Fachgruppe weiterentwickeln wird.

Der Schwerpunkt unserer Tagesaktivität liegt selbstredend, wie bei allen Lebewesen, in der Stoff- und Energieumwandlung - in unserem Falle in der schülergerechten Umwandlung des Lernstoffes und der Überführung energiearmer in energiereiche Massen durch Zufuhr von Motivation. Dabei unterliegen wir einer Steuerung & Regelung durch das landesweite Kerncurriculum, setzten aber auch eigene Akzente:

  • Wir sehen uns Menschen selbst als tierisch gute Beispiele, um Prinzipien zu vermitteln, Alltagserfahrungen verständlich zu machen und gleichzeitig für einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem eigenen Körper zu sensibilisieren. Daher bildet die „Biologie des Menschen“ in allen Altersstufen einen Schwerpunkt unseres Unterrichts.
  • Das Themenfeld „Liebe, Partnerschaft, Sexualität“ richtet wie kein zweites die Energieströme Heranwachsender völlig neu aus – nicht immer konfliktfrei. Daher bieten wir in Kooperation mit dem Präventionsteam unserer Schule für die 8. Klassen einen Projekttag an, an dem sich Schülerinnen und Schüler auch außerhalb der üblichen Unterrichtskonventionen mit diesem Themenfeld auseinandersetzen können.
  • Im zunehmend digitalisierten Alltag sehen wir es als unsere Aufgabe an, Schülerinnen und Schülern authentische Primärerfahrungen zu verschaffen. Daher nehmen Experimente, Organ-Präparationen und mikroskopische Untersuchungen eine wichtige Rolle ein. In der 11. Klasse bieten wir zusammen mit dem Umweltbildungszentrum Rostrup eine Exkursion an, um typische Gewässer unserer Region ökologisch genauer „unter die Lupe zu nehmen“. Natürlich nutzen wir aber auch die Vorzüge digitaler Medien bei der Visualisierung abstrakter und vor allem molekularbiologischer Vorgänge.
Nach eingehender Analyse und unter Zuhilfenahme der Basiskonzepte des Lebendigen sehen wir uns folglich bestätigt: Wir sind eine lebendige Fachgruppe, die unseren Schülerinnen und Schülern einen ebenso lebendigen und facettenreichen Unterricht anbietet.

Besondere Aktivitäten

  • Vorbereitung und Mitausrichtung des Präventionstages „Verantwortung in Liebe, Partnerschaft und Sexualität“ in der 8. Klasse.
  • AIDS-Prävention in Zusammenarbeit mit der AIDS-Hilfe Oldenburg e.V. in der 8. oder 9. Klasse.
  • Exkursion „Gewässeranalytik“ in Zusammenarbeit mit dem Umweltbildungszentrum Rostrup im Jg. 11
  • Angebot im bilingualen Sachfachunterricht in der 8. Klasse

Themen / Inhalte / Lehrwerke in der Sek. I

(entsprechend Fachkonferenzbeschluss vom 31.08.12)

Schuljahrgänge 5/6

eingeführtes Lehrwerk:
BIOskop 5/6, Gymnasium Niedersachsen, Ausgabe 2007, Westermann (ISBN: 978-3-14-150500-9)

Themen:

  • Kennzeichen des Lebendigen
  • Haustiere
  • Der Mensch - ein Wirbel- und Säugetier
  • Lebewesen im Jahresverlauf
  • Auch Pflanzen sind Lebewesen
  • Ökosystem Wald
  • Sexualität des Menschen I

Schuljahrgänge 7/8

eingeführtes Lehrwerk:
BIOskop 7/8, Gymnasium Niedersachsen, Ausgabe 2007, Westermann (ISBN: 978-3-14-150501-6)

Themen:

  • Fotosynthese & Einführung in die Zellbiologie
  • Ernährung und Verdauung des Menschen
  • Atmung und Zellatmung
  • Sinnesorgane als Fenster zur Umwelt; Schwerpunkt: Auge
  • Einführung in die Evolution
  • Sexualität des Menschen II

Schuljahrgänge 9/10

eingeführtes Lehrwerk:
BIOskop 9/10, Gymnasium Niedersachsen, Ausgabe 2007, Westermann (ISBN: 978-3-14-150533-7)

Themen:

  • Infektionskrankheiten & Immunsystem
  • Erdgeschichte und Veränderungen der Atmosphäre
  • Klassische und Molekulare Genetik
  • Ursachen und Folgen der Variabilität
  • Evolution als Folge genetischer Variabilität und Selektion

Themen / Inhalte / Lehrwerke in der Sek. II

(entsprechend Fachkonferenzbeschluss vom 07.04.10)

eingeführtes Lehrwerk:
Biologie heute, S II, Gesamtwerk. Ausgabe 2012, Schroedel (ISBN: 978-3-507-19800-5)

Halbjahr 11.1: Gesundheit des Menschen

  • Wiederholung ausgewählter Grundlagen aus der Sek. I
  • Membranaufbau und Membrantransport
  • Abbauender Energiestoffwechsel
  • Vertiefung in die molekularen Genetik und Enzymatik
  • ethische Analyse am Beispiel PID

Halbjahr 11.2: Fotosynthese und Ökologie

  • Fotosynthese
  • Abhängigkeit der Fotosyntheserate von Außenfaktoren
  • Angepasstheiten von Lebewesen, physiologische und ökologische Potenzen
  • Räuber-Beute-Beziehungen, Konkurrenz, Parasitismus, Symbiose
  • Anthropogene Einfüsse & Nachhaltigkeit, ökologische Bewertung

Halbjahr 12.1: Informationsverarbeitung

  • Grundlagen der Neurobiologie
  • Grundlagen der Immunbiologie

Halbjahr 12.2: Evolution des Menschen

  • Wiederholung der Grundlagen zur Evolutionstheorie aus der Sek. I: Angepasstheit als Ergebnis von Evolution
  • Grundzüge der synthetischen Evolutionstheorie
  • Stammesgeschichtliche Verwandtschaft & Belege der Evolution
  • Biologische und kulturelle Evolution des Menschen

Übersicht über die Leistungsbewertung im Biologieunterricht in den Jahrgangsstufen 5-12

Jahrgangsstufe Leistungsbewertung (lt. Fachkonferenzbeschluss vom 15.09.08)
Jg. 5-9 nicht-schriftliche Leistung: ca. 60%
  • Qualität und Quantität von Beiträgen in Unterrichtsgesprächen
  • Qualität und Quantität der Hausaufgaben
  • Ergebnisse bei fachspezifischen Lernkontrollen (FSL)
  • Mitarbeit in und Ergebnisse von handlungsorientierten Unterrichtsphasen (Experimente, Modellarbeiten) sowie Gruppenarbeitsphasen
  • Qualität der Mappe
  • ggf. Zusatzleistungen wie z.B. Referate, Protokolle
schriftliche Leistung: ca. 40%
  • eine Klassenarbeit pro Halbjahr à max. 45 min
Jg. 10 nicht-schriftliche Leistung: ca. 50%
  • Kriterien wie Jg. 5-9
schriftliche Leistung: ca. 50%
  • eine Klassenarbeit pro Halbjahr à max. 45 min
  • davon eine im Schuljahr à 90 min
Jg. 11-12 nicht-schriftliche Leistung: ca. 50%
  • Kriterien wie Jg. 5-9
schriftliche Leistung: ca. 50%
  • Klausuren lt. Klausurenplan (siehe unten)

Übersicht über die Leistungsbewertung im Biologieunterricht in den Jahrgangsstufen 5-12

(FK-Beschluss vom 16.09.09)

Schwerwiegende und/oder gehäufte Verstöße gegen die sprachliche Richtigkeit und/oder gegen die äußere Form können bei Klassenarbeiten der Jahrgangsstufe 8-10 zur Abwertung führen. Dabei ist das Gewicht der allgemeinsprachlichen Mängel in Relation zur Differenziertheit des Wortgebrauchs, der Verwendung von Fachsprache und der Syntax einzuschätzen. Der Umfang der Abwertung richtet sich nach der Schwere der Verstöße und sollte in der Regel weniger als eine ganze Note betragen.

Leistungen, die sich durch eine besonders präzise Fachsprache und/oder sprachliche Darstellung auszeichnen, können entsprechend aufgewertet werden.

Die Schüler muss vor der Klassenarbeit über die Maßstäbe der Bewertung informiert werden.

Anerkennung von Leistungen bei Schülerwettbewerben

(FK-Beschluss vom 27.11.12)

In den Jahrgangsstufen 5-9 kann eine Projektarbeit im Rahmen von Schülerwettbewerben, z.B. „Schüler experimentieren - Jugend forscht“, eine Klassenarbeit im Fach Biologie in dem betreffenden Halbjahr ersetzen, sofern die individuelle Leistung des Schülers/der Schülerin bei dem Projekt erkennbar ist.

Die Entscheidung zur Anrechnung liegt bei der Lehrkraft des Fachunterrichts. Die Bewertung ist im Einvernehmen mit der das Projekt betreuenden Lehrkraft vorzunehmen.

Schülerleistungen bei Wettbewerben können und sollten davon unabhängig in jeder Jahrgangsstufe bei der Vergabe der Zeugnisnote angerechnet werden.

Klausurenplan in der Sek. II

(FK-Beschluss vom 27.11.2012)

eA(P1-3)

HJ 11-1 11-2 12-1 12-2
1. Klausur 2 h 2 h 2 h 2 h
2. Klausur 2 h - 6 h -

gA (P4-5)

HJ 11-1 11-2 12-1 12-2
1. Klausur 2 h 2 h 2 h 2 h
2. Klausur 2 h - 4 h (P4)
2 h (P5)
-

Pflichtbelegung

HJ 11-1 11-2 12-1 12-2
1. Klausur 2 h 2 h 2 h 2 h
2. Klausur - - - -
Die Klausur geht auch bei Schüler/-innen mit Pflichtbelegung mit etwa 50% in die Gesamtnote ein.