Mediation / Schülerstreitschlichtung

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Schlechte Stimmung, Streit, Stress, Ausgrenzung, Lästern, Ärgern, Mobben – solche Verhaltensweisen vergiften häufig das (Lern-) Klima. Darunter leiden Schülerinnen und Schüler wie Lehrerinnen und Lehrer. Aber das muss kein Dauerzustand werden. Hier kann Mediation aus Sackgassen heraushelfen und dauerhaft neue Wege zur Konfliktlösung aufzeigen.

bk_mediatorenDeshalb wollen wir helfen. Wir sind eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgängen 9 bis 12, die es sich nach einer einjährigen Ausbildung mit anschließender Abschlussprüfung zur Aufgabe gemacht hat, in Konfliktsituationen mittels einer Mediation zu helfen.

Ziel ist es, den Konflikt ohne „Autoritäten“ (Lehrkräfte, Eltern usw.) zu bearbeiten und zu bereinigen. Dabei sind die Mediatorinnen und Mediatoren zur Verschwiegenheit verpflichtet!

Mediation bedeutet wörtlich übersetzt Vermittlung. Sie dient der gütlichen Einigung zwischen den Parteien durch neutrale Dritte, die Mediatorinnen und Mediatoren. Sie stellen die für die Konfliktparteien durch Emotionen und konträre Positionen schwierig gewordene Kommunikation wieder her. Dabei steht nicht die Schuldfrage im Vordergrund, sondern wie die Parteien in Zukunft miteinander umgehen wollen. 

Das Schlichtungsgespräch besteht aus fünf Phasen, durch die die Mediatorinnen und Mediatoren leiten:

  1. Begrüßung und Vorstellung des Regelwerkes,
  2. Darstellung der unterschiedlichen Sichtweisen,
  3. Klärung der Hintergründe und Herstellung gegenseitigen Verständnisses,
  4. Sammeln von Lösungsideen,
  5. Formulierung einer Vereinbarung, die auch schriftlich fixiert wird.

 

Wer Hilfe möchte, kann sich daher an die Schulmediatorinnen und Mediatoren wenden. Erreichbar sind sie in jeder großen Pause im Mediatorenraum. Ein erster Kontakt kann auch über die Klassenlehrkräfte sowie Frau Buten oder Herrn Ende hergestellt werden.

Doch auch die Schülermediation hat Grenzen!

Bei Körperverletzungen, Erpressungen, Drogen- und sexuellem Missbrauch sollten/müssen Schülerinnen und Schüler sich an Erwachsene wenden. Hierfür stehen die Klassenlehrkräfte, der Beratungslehrer und die Sozialpädagogin zur Verfügung.

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