Aus dem Schulleben

Informatik-Biber 2016 – 6. Teilnahme des Gymnasiums Westerstede

Daniel Osewold
Sonntag, 15. Januar 2017




Das Gymnasium Westerstede hat vom 07. bis zum 11. November 2016 mit 291 Schülerinnen und Schülern am „Informatik-Biber“, dem mit ca. 290.000 Teilnehmern größten Informatikwettbewerb Europas, teilgenommen (Rekordteilnahme!).

Herausragende Ergebnisse des Gymnasiums Westerstede
Im schuleigenen Lehrplan der Mathematik ist die Teilnahme am Biber-Wettbewerb im 6. Jahrgang ein verpflichtender Baustein. In diesem Jahr waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlichen Jahrgängen sehr erfolgreich. Die 1. Preisstufe konnten die folgenden Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Jahrgängen erreichen und sich über einen Sachpreis (USB-Stick) freuen:
Klasse 6a: Martha Schaffarzik und Carmen Holthusen
Klasse 8c: Kathrin Feldhoff
Klasse 9b: Sinah Juilfs und Paula Meyer
Klasse 10b: Alina Ahrens und Lara Lakewand.
Außerdem erreichten 27 unserer Schülerinnen und Schüler die 2. Preisstufe. Auch diese erhielten von ihren Mathematiklehrerinnen oder -lehrern einen Sachpreis. Wir beglückwünschen alle Schülerinnen und Schüler zu ihrer erfolgreichen Teilnahme. Im Herbst dieses Jahres wird das Gymnasium Westerstede wieder am Informatik-Biber teilnehmen.

Kinder frühzeitig für das Thema Informatik interessieren
„Um erfolgreich abzuschneiden, bedarf es keiner besonderen Vorkenntnisse im Bereich Informatik“, unterstreicht Dr. Wolfgang Pohl, Geschäftsführer der Bundesweiten Informatikwettbewerbe. Vielmehr wird das Ziel verfolgt, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Faszination informatischen Denkens zu vermitteln. So standen auch bei der achten Auflage des Motivationswettbewerbs unterhaltsame Aufgaben mit Alltagsbezug im Vordergrund. 18 dieser Aufgaben mussten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Westerstede im Rahmen des Onlinewettbewerbs innerhalb von 40 Minuten lösen.

Der Informatik-Biber wird von der Gesellschaft für Informatik (GI), dem Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und dem Max-Planck-Institut für Informatik getragen und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Weihnachtsgeschichten mit Musik

Fr. Kraus
Montag, 09. Januar 2017




Einmal innehalten im vorweihnachtlichen Trubel, einmal im Schulalltag die Vorfreude auf das Weihnachtsfest spüren, dazu waren die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs am 12.12.2016 unter der Leitung von Frau Kraus eingeladen. Den ganzen Montagvormittag nahmen in unserer Bibliothek B3 nacheinander die 5. Klassen an der Veranstaltung teil, in der die Musikzweigklasse 8b zusammen mit Frau Kraus den jüngeren Schülerinnen und Schülern in stimmungsvoller Atmosphäre neue Weihnachtslieder mit Instrumentalbegleitung (Gitarren, Keyboards, Flöten, Geigen und Schlaginstrumente) und heitere und besinnliche Geschichten, z. B. „Die Sockenkartoffeln“, „Die Weihnachtskröte oder Die geheimnisvolle Nacht“ und bekannte Weihnachtsgedichte wie „Der Bratapfel“ und „Die lustige Weihnacht“ vortrug.

Die 5. Klassen steuerten selbst auch kleine eigene Beiträge bei, und so wurde auf beiden Seiten gespannt gelauscht und gemeinsam gelacht. Auf dem Rückweg in die Klassenräume wurden die neuen Eindrücke ausgetauscht und alle waren sich einig, dass dies ein gelungener Einstieg in die noch verbleibenden sieben Schultage bis zu den Weihnachtsferien war.

Zwischen schauriger Gänsehaut und schrecklichen Geschichten – Der erste Gruselabend im B³

Daniela Evers
Samstag, 07. Januar 2017




Obwohl man gerade tagsüber noch manch wundervollen sonnigen Herbsttag genießen kann, fällt auf, dass die Tage wieder kürzer werden. Morgens muss man bereits im Dunkeln aufstehen und abends dämmert es früher als sonst. Da wird es auch schon einmal unheimlich, wenn auf dem Nachhauseweg vom Sport oder dem Musikunterricht die Blätter der Bäume im Wind rascheln oder die Äste seltsame Schatten werfen, von denen man denken könnte, es handle sich um Geister und Gespenster! Dennoch: Alle mögen diese Jahreszeit – mit ihrer ganzen Gruseligkeit. Und so haben Christina Michler und Brigitte Kraus am Freitag, 28.10.2016 in der Zeit von 18:00 bis 22:00 Uhr den ersten Gruselabend in der Schulibliothek B³ veranstaltet. Insgesamt hatten sich 25 Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs auf die Einladung eingelassen. An diesem Abend haben sie sich dann in einer Spinnennetzkulisse mit kleinen, angeblich wahren Geschichten gegruselt, schaurige Spiele gespielt und Skelette gebastelt, sind durch die Flure geschlichen, haben geschaut, ob abends noch andere Gestalten in der Schule unterwegs sind, und geheimnisvoll-gruselige Speisen und Getränke genossen, um die Schrecken all dieser aufregenden Aktionen zu verdauen. Das Abschlusslied „Der Mörder ist immer der Gärtner“ von Reinhard Mey passte perfekt zur Stimmung. Beim Gruppenfoto kurz vor Schluss waren sich alle einig: Dieser Abend war super!

Weihnachten 2016

Norbert Brumloop
Donnerstag, 22. Dezember 2016





Liebe Schülerinnen und Schüler, Eltern und Freundinnen und Freunde des Gymnasiums Westerstede,

nach den sicherlich anstrengenden letzten Schulwochen, dem wunderschönen Weihnachtskonzert in der St.-Petri-Kirche und dem traditionellen Weihnachtsbasar am letzten Schultag in unserer Schule wünschen wir Euch und Ihnen allen nun ein frohes Fest mit Zeit für ein paar Tage der Ruhe und Besinnung in der Familie sowie einen guten Rutsch in das neue Jahr 2017!

Ein voller Erfolg: Die Tage der Talente

Lara Weerts (8d), Max Schwabe (8c)
Dienstag, 25. Oktober 2016

Am 21. und am 22. Oktober 2016 fanden an unserer Schule zum 5. Mal die „Tage der Talente“ statt. Hierbei handelt es sich um eine Veranstaltung im Rahmen des Verbunds „Förderung besonderer Begabungen“. Bei den „Tagen der Talente“ können sich die Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 4-8 je ein Projektthema aussuchen, mit dem sie sich unter Anleitung einer Lehrkraft einen Nachmittag und einen Vormittag lang beschäftigen. Es kommen dabei also Schülerinnen und Schüler unserer Schule und der verschiedenen Grundschulen zusammen, um gemeinsam zu arbeiten.

Organisiert wurden die „Tage der Talente“ von Herrn Siemer und Frau Manßen, tatkräftig geholfen hat wie immer Angelika Struß aus der Mensa. Herr Siemer unterrichtet seit 2002 an unserer Schule Mathe und Chemie und hat immer viel Spaß bei dieser Veranstaltung. Seine Aufgabe dabei besteht unter anderem darin, Referenten zu finden, welche die einzelnen Projekte anbieten. Sein Wunsch für die Zukunft ist eine stärkere Nachfrage unter den Schülerinnen und Schülern unserer eigenen Schule, vor allem aus den höheren Jahrgängen wünscht er sich eine noch größere Beteiligung. Frau Manßen arbeitet bereits über 20 Jahre an unserem Gymnasium und unterrichtet Deutsch, Geschichte und Religion. Außerdem ist sie seit 10 Jahren Koordinatorin für den Begabtenverbund, und sie ist zuständig für die Zusammenarbeit mit den Grundschulen. Auch ihr macht es immer wieder Spaß, Schülerinnen und Schüler für neue, unterschiedliche Dinge zu begeistern und mal über den Unterricht hinauszugehen; auch sie wünscht sich mehr Nachfrage älterer Schülerinnen und Schüler. Angelika Struß ist seit 6 Jahren an unserer Schule in der Mensa tätig. Sie unterstützt die Tage der Talente hinter den Kulissen, indem sie die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler mit leckeren Speisen und Getränken versorgt.

In diesem Jahr wurde in 6 Projekten gearbeitet:

Das erste Projekt, für das die Schülerinnen und Schüler sich entscheiden konnten, hieß „Mit allen Sinnen forschen“. Dort konnte man mit Experimenten die menschlichen Sinne erforschen und so selbstständig als Forscherin oder Forscher arbeiten. Geleitet wurde dieses Projekt von der 28-jährigen Isabelle Lange von der Universität Oldenburg.

Das zweite Projekt fand unter dem Namen „Mit MaKey MaKey und Scratch kleine Spiele erschaffen“ statt. Bei diesem Projekt lernten die Schüler, den Computer mithilfe der MaKey MaKey-Platine zu steuern und mit der graphischen Programmiersprache Scratch kleine Spiele zu entwickeln. Die Leitung dieses Projekts übernahm Frau Kemnitz.

Das dritte Projekt wurde von Frau U. Meyer betreut. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler Chinesisch lernen, die chinesische Schrift ausprobieren, sich mit der Kultur bekanntmachen und sogar einer Chinesin namens Yen Fei Fragen stellen.

Im vierten Projekt, „English Film Project“, konnten Schülerinnen und Schüler Drehbücher schreiben und mit der Kamera arbeiten. Unter der Aufsicht von Herrn Norrenbrock wurden englische Filme gedreht, geschnitten und schließlich vorgeführt.



Im fünften Projekt, „Wasser und Moor“, haben sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Leben in einem Fluss beschäftigt und am zweiten Tag sogar einen Ausflug ins Hollweger Moor unternommen. Geleitet wurde dieses Projekt von Herrn Riegel, einem ehemaligen Lehrer unserer Schule.

Das sechste Projekt schließlich war unser eigenes: „Wir sind die rasenden Reporter!“ Wir teilten uns in Gruppen auf, besuchten jedes angebotene Projekt, beobachteten die Schülerinnen und Schüler bei ihren Aufgaben, führten kleine Interviews mit ihnen und ihren Projektleitern durch und machten Fotos. Anschließend verfassten wir Berichte für unsere Zeitung TdT kompakt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der „Tage der Talente“ konnten am Schluss ein Exemplar dieser Zeitung als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Es gab also sehr verschiedene Angebote, für die man sich entscheiden konnte. Eines jedoch hatten alle Projekte gemeinsam: Die Schülerinnen und Schüler waren alle sehr interessiert und hatten viel Spaß. Sie waren sehr stolz auf ihre Ergebnisse und haben sie teilweise sogar präsentiert. So waren die „Tage der Talente“ für alle eine tolle Erfahrung, und viele, die dabei waren, freuen sich schon aufs nächste Mal.

Fotos: Lara Weerts

Zu Besuch in Boulogne-sur-mer... und Westerstede

Lara Wedemann, Jg. 12, François van Roekeghem
Donnerstag, 25. August 2016




In den Sommerferien hatte ich, Lara, die Möglichkeit, für zwei Wochen Boulogne-sur-mer zu besuchen, die nordfranzösische Stadt, in der sich auch unsere französische Partnerschule „Collège Saint-Joseph de Navarin“ befindet. Ich habe bei der Familie meines Austauschpartners François van Roekeghem gewohnt, mit dem ich über meine Französischlehrerin Frau Kaschta und die Deutschlehrerin des „Saint-Jo“, Mme Pincet, in Kontakt gekommen war.

Mit François, der bis vor einem Jahr selbst noch Schüler des „Saint-Jo“ war, aber jetzt auf die weiterführende Schule, das „Lycée Nazareth-Haffreingue“ geht, habe ich bei den Collégiens, die gerade erst anfangen, Deutsch zu lernen, über unseren privaten Austausch berichtet. Außerdem erzählte ich vom deutschen Schulsystem und dem Alltag in unserer Schule. Die Schüler hatten Schwierigkeiten, unser Schulsystem zu verstehen, weil es so große Unterschiede gibt. Dennoch waren sie sehr neugierig und hatten viele Fragen. Zum Schluss wurden mir viele Geschenke und nette Briefe von den Schülern überreicht.

Mit der Familie von François habe ich viele Sehenswürdigkeiten besichtigt, zum Beispiel das „Cap Gris-Nez“ an der „Côte d’opale“ (der am Ärmelkanal gelegenen Opalküste) oder den Dom von Boulogne-sur-mer. Außerdem haben wir zusammen „Nauticaa“ besucht, eines der größten Aquarien in Europa. Zum Ende meiner Zeit in Frankreich habe ich mit den Freunden von François das Fußballspiel Deutschland gegen Frankreich gesehen...

Während meines Aufenthaltes habe ich die französische Kultur besser kennengelernt und mein Französisch verbessern können. Dieser Austausch hat mir gezeigt, dass es sich lohnt, Fremdsprachen wie Französisch zu lernen, denn nur über die Sprache kann man Land und Leute richtig kennenlernen. Ich kann nur jedem empfehlen, einen kurzen oder längeren Austausch zu machen, denn es ist eine super Erfahrung!

Auch ich, François, konnte durch meinen Kontakt zu Lara in den letzten beiden Wochen in Deutschland zu Besuch sein. Durch diesen Austausch habe ich viele kulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich entdeckt. Meiner Meinung nach ist besonders auffällig, dass das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern in Deutschland viel persönlicher ist als bei mir in der Schule. Außerdem sind die Jugendlichen hier viel selbstständiger als in Frankreich – das finde ich besser für ihre Entwicklung. Auch ich habe viel mit Lara und ihrer Familie unternommen: So waren wir z.B. auf der „Zwischenahner Woche“, auf der ich deutsche Volksmusik gehört und Mutzenmandeln gegessen habe. Das Fest in Zwischenahn hat mir sehr gefallen, mein persönlicher Höhepunkt war der Festumzug am Sonntag.

Am Montag haben wir außerdem die wunderschöne Studentenstadt Oldenburg besucht, wir haben die Universität und die Lambertikirche angesehen, zum Schluss sind wir in der Innenstadt spazieren gegangen. Zu Beginn meines Besuchs in Westerstede waren wir auf der Abiparty. Das hat mir sehr gefallen, weil ich mich dort wie ein Deutscher gefühlt habe: Wir haben viel getanzt und gelacht – es war ein unvergesslicher Abend. Ich freue mich auch schon auf die nächste Woche, denn da werden wir an die Nordsee fahren.

Als Lara bei uns in Frankreich war, hatte ich keine Ahnung, wie schwierig es ist, für zwei Wochen im Ausland zu leben. Es ist sehr anstrengend, obwohl ich schon so lange Deutsch lerne. Am Anfang war es schwierig für mich, die Menschen zu verstehen, weil sie sehr schnell reden! Doch ich lerne von Tag zu Tag mehr, und es ist eine tolle Erfahrung für mich, eine deutsche Schule zu besuchen. Aus diesem Grund danke ich der Schulleitung des Gymnasiums in Westerstede, dass sie mich an ihrer Schule willkommen heißt. Ein großes Dankeschön geht auch an die netten Klassenkameraden und die Lehrer. Vielleicht komme ich nochmal wieder!

Vorlesewettbewerb Spanisch im 6. Jahrgang

A. Bosselmann
Donnerstag, 11. August 2016




Am 17.6. in der ersten Stunde fand für die Spanischschülerinnen und -schüler des 6. Jahrgangs die Endausscheidung ihres Spanisch-Vorlesewettbewerbs statt. Als Teilnehmer waren im Vorfeld aus den drei Lerngruppen die jeweils drei besten Leserinnen bzw. Leser ermittelt worden.
Nun mussten die Gruppensieger nochmals ihre Lesefähigkeiten unter Beweis stellen. Zuerst lasen sie einen bekannten, anschließend einen unbekannten Text vor. Ihre Lesefähigkeiten wurden von einer dreiköpfigen Jury beurteilt. Nach einer intensiven Beratungsphase konnte sich die Jury schließlich für die drei Siegerinnen bzw. Sieger entscheiden: Gewonnen hat Nabila Elsaid, den zweiten Platz hat Maxim Feist erreicht und auf Platz drei kam Alina Wilken.

In der zweiten Stunde wurde die Siegerehrung vorgenommen. Außerdem sorgte eine reichhaltige Tapas-Auswahl für das leibliche Wohl, bevor die Veranstaltung mit einigen Klassenspielen endete.
Herzlichen Glückwunsch!

Schüleraustauschfahrt nach Polen 2016

Nele Helmers, 10b
Montag, 01. August 2016




Am 30. Mai war es endlich soweit und die Klasse 10b, meine Klasse, begab sich per Zug auf den Weg ins polnische Breslau. Mit Frau Kramer und Herrn Zäck im Gepäck kamen wir nach einer elfstündigen Zugfahrt und mehrmaligem Umsteigen (u.a. in Berlin) abends endlich bei unseren Austauschfamilien an. Für alle war es das erste Wiedersehen seit dem ersten Austauschteil, den die polnischen Schüler in Westerstede verbracht hatten. Ein allgemeiner Eindruck: Generell kann man sagen, dass polnische Menschen sehr gastfreundlich sind. Meine Austauschfamilie war sehr nett und hat sich immer gut um mich gekümmert. Bei meinen Klassenkameraden sah es wohl genauso aus, alle waren ziemlich zufrieden mit ihren Austauschfamilien.

Am ersten Tag hieß es dann erst einmal: Stadtbesichtigung von Breslau. Wir schauten uns einige Sehenswürdigkeiten an und auch die Uniwersytet Wroclawski. Diese hatte auch eine Art Aussichtsplattform, von welcher man die Altstadt Breslaus von oben betrachten konnte.

Danach hatten wir etwas freie Zeit, um mit unseren Austauschpartnern essen zu gehen. Natalia (meine Austauschpartnerin), ich und ein paar andere deutsche und polnische Schüler entschieden sich dafür, in der Uni-Cafeteria zu essen. Polnisches Essen ist etwas anders als deutsches, schmeckt aber keinesfalls schlecht (meiner Meinung nach zumindest nicht). Da es sich um ein Buffet handelte, probierten wir uns einmal durch so ziemlich alles durch. Was wohl auch erwähnenswert ist, sind die Preise: In Polen bezahlt man nicht mit Euro, sondern mit der eigenen Währung Zloty. 1€ entspricht ca. 4 Zloty, und so bezahlten wir für unser ganzes Essen, wie gesagt ein Buffet, umgerechnet ca. 4,50 €. Aber zurück zum Programm. Nach dem Essen waren wir dann im japanischen Garten, der mir persönlich und auch vielen meiner Klassenkameraden sehr gut gefallen hat. Wir erfuhren von unserer Touristenführerin, dass der Park bereits 1913 im Rahmen einer Weltausstellung erbaut wurde und bis heute erhalten worden ist.

Danach ging es zum Breslauer Sky Tower, einem Aussichtsturm. Direkt neben dem Hochhaus liegt die Galeria Hondlowa, ein Einkaufszentrum, in dem wir ein wenig freie Zeit hatten, bevor wir rauf ins 49. Stockwerk des Sky Towers fuhren. Im Einkaufszentrum merkte man kaum, dass man nicht in Deutschland war, da viele Läden dort dieselben sind, die man ohne Probleme auch in Deutschland findet. Umso interessanter waren dann aber natürlich die wirklich polnischen Läden. Doch wie gesagt hielten wir uns nicht lange dort auf, aber das fanden wir nicht schlimm, da wir wussten, dass wir später in der Woche noch genug Zeit zum Shoppen haben würden. Die Aussicht aus dem Sky Tower war zwar eigentlich ziemlich schön, jedoch war es stark bewölkt, sodass man nicht unbedingt weit sehen konnte. Gefallen hat es uns trotzdem. Als Ausklang des Tages sind wir zum „Sky Bowling“ gegangen – eine Bowlinganlage im höchsten Stockwerk des dem Einkaufszentrum benachbarten Gebäudes. Am nächsten Tag stand unsere erste von vielen Busfahrten an. Wir trafen uns um 5:30 Uhr (ekelhaft früh) in Breslau und fuhren los – es ging nach Auschwitz. Ich denke nicht, dass ich erklären muss, wobei es sich um Auschwitz handelt. Als wir ankamen und aus dem Bus ausstiegen, hatten die meisten (ich auch) direkt ein seltsames Gefühl im Magen. Wir waren uns selbstverständlich alle darüber bewusst, was dort vorgefallen ist, aber es im Geschichtsbuch zu lesen oder in Dokumentationen zu sehen ist etwas ganz anderes als tatsächlich alles in der Realität wahrzunehmen. Wir besichtigten zunächst Auschwitz und danach Birkenau. Ich werde nicht genauer darauf eingehen, was wir in Auschwitz gesehen haben, aber es war heftig und ich hatte mehrmals Tränen in den Augen, und nicht nur mir ging es so. Später in Birkenau war die Stimmung dann etwas „besser“; es war ein wenig seltsam, denn im Gegensatz zu Auschwitz war hier nicht so offensichtlich erkennbar, was vor 70 Jahren vorgefallen ist. Man kennt natürlich diese schwarz-weißen Bilder aus Büchern oder Dokus, aber wie gesagt, was wir hier sahen, war ganz anders – wie unsere Reiseführerin es ausdrückte, „fast schon idyllisch“. Statt festgetretener Erde sahen wir Kieswege und große Wiesen. Statt leidender Menschen sahen wir Touristen aus aller Welt, die lachend Unterhaltungen führten und Fotos schossen. Es war natürlich nicht anders zu erwarten gewesen, aber trotzdem irgendwie komisch. Trotz des insgesamt bedrückenden Gefühls bin ich froh, einmal dort gewesen zu sein. Nach der Führung ging es wieder in den Bus – aber nicht zurück nach Breslau, sondern direkt weiter nach Krakau. Wir kamen am späten Nachmittag an und bekamen freie Zeit, um Krakau zunächst auf eigene Faust zu erkunden. Dabei stand es uns frei, mit wem wir gehen wollten und wohin, wir mussten nur abends in unserem Hotel ankommen. Wir entschieden uns, in ein Einkaufszentrum zu gehen, wo es Pizza bei Pizza Hut für umgerechnet 2,50€ gab und einer meiner Klassenkameraden wegen einer Wette einen neuen Haarschnitt bekam, der dann noch nicht einmal schlecht aussah. Alles in allem war es also ein guter und erfolgreicher Tag. Ich finde, Krakau ist eine sehr schöne Stadt. Vor allem die Innenstadt, welche wir am nächsten Tag gemeinsam besichtigten, ist toll anzusehen, und es gab auch viele Einkaufs- und Essensmöglichkeiten. Unter der Führung eines Tourguides schauten wir uns das jüdische Viertel an und danach hatten wir freie Zeit in der Innenstadt, bevor wir wieder zurück in den Bus mussten – diesmal würde es nach Sandomierz gehen. Ich muss ja gestehen, vor dem Austausch hatte ich noch nie von dieser Stadt gehört. Breslau, klar, Krakau, natürlich, aber Sandomierz? Aber vielleicht ist dies sogar mein Favorit unter allen Orten, die wir in Polen besucht haben.

Wir kamen zunächst am Hotel an, es war schon Abend, und gingen von dort aus direkt Essen. Im Anschluss hatten wir freie Zeit, um uns Sandomierz anzusehen. Das Hotel war zu Fuß ca. 30 Minuten von der Stadt entfernt, aber der Weg hat sich meiner Meinung nach auf jeden Fall gelohnt. Sandomierz wirkt in gewisser Weise mediterran, und man vermutet das Meer in der Nähe, obwohl es Hunderte Kilometer entfernt ist. Uns allen hat die Stadt gut gefallen. Es war eher ruhig, und es gab nicht viele Einkaufsmöglichkeiten, aber viele Restaurants. In einem hatten wir einen Smoothie/Cocktail/was auch immer, der war verdammt lecker. Danach war es leider schon ziemlich spät, also machten wir uns wieder auf den Heimweg. Am nächsten Tag hieß es dann wieder Stadtführung. Ich will ja ehrlich sein, nach drei Stadtführungen waren die meisten nicht mehr unbedingt motiviert, aber wir haben es überlebt. Neben den Sehenswürdigkeiten von Sandomierz besichtigten wir auch Katakomben, was einige sehr interessant fanden, andere wiederum überhaupt nicht. Nach einem gemeinsamen Mittagessen stiegen wir wieder in den Bus – für acht Stunden – und fuhren zurück nach Breslau. Wir erreichten die Stadt um ca. 22 Uhr. Die meisten zog es sofort nach Hause in die Gastfamilien, aber Natalia und ich sind nochmal zum Sky-Bowling gegangen. Am nächsten Tag war dann der Familientag und zugleich unser letzter richtiger Tag in Polen. Einige besichtigten ein Schloss, andere gingen zum Holi-Festival, wieder andere waren Schwimmen. Mein Tag mit Natalia startete aber erstmal in einem der Einkaufszentren von Breslau. Hier trafen wir auf Kamil, einen der polnischen Austauschschüler, und Thore, einen meiner Mitschüler. Wir verbrachten den Vormittag zusammen im Zentrum. Danach besichtigten wir mit einigen anderen Austausch- und Mitschülern und unseren Lehrern das Breslauer Musikforum, welches meiner Meinung nach sehr beeindruckend war.

Nach der Besichtigung waren wir dann zu acht in der Breslauer Innenstadt. Wir sahen uns die Stadt nochmal an, waren Essen und wurden aus Versehen Zeugen eines Rap-Battle auf Polnisch. Und dann war es soweit, der Tag der Abreise war gekommen. Einige waren froh, wieder nach Hause zu kommen, andere (zum Beispiel ich) hätten ohne Probleme noch ein, zwei Wochen länger bleiben können. Und ja, einige (zum Beispiel ich) haben auch geweint. Ich persönlich hatte den Eindruck, dass der Austausch unsere Klassengemeinschaft nochmal verstärkt hat. Man hat (vielleicht zunächst gezwungenermaßen, später eher auf freiwilliger Basis, was mich persönlich überrascht hat) viel Zeit mit seinen Mitschülern verbracht und sich dadurch gegenseitig besser kennengelernt. Das war auf jeden Fall positiv, denn unsere Klassengemeinschaft ist in den vier Jahren, die wir zusammen verbracht haben, eher etwas fragwürdig gewesen. Auch hat die Austauschfahrt, für mich zumindest, das Verhältnis zu den Austauschpartnern nochmal vertieft. Ich habe mich mit Natalia schon sehr gut verstanden, als sie hier bei uns war, aber die eine Woche bei ihr hat mir sehr gut gefallen und wir haben immer noch viel Kontakt. Wir haben auch vor, uns in zukünftigen Ferien irgendwann noch einmal wiederzusehen. Wenn ich die Chance hätte, würde ich auf jeden Fall noch einmal am Austausch teilnehmen, und ich denke, vielen meiner Mitschüler geht es auch so. Es war ein sehr schöner Abschluss dieses Schuljahres, welches ja auch unser letztes als Klasse gewesen ist. Auch wenn es sehr anstrengend war, hat es gleichzeitig sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon darauf, Natalia bald wiederzusehen.

(Fotos: Nele Helmers / Nils Römhild)

Ergebnisse des Oberstufen-Triathlons 2016

R. König
Montag, 18. Juli 2016




In diesem Jahr wurden Chiara Stulken und Max Nickel als Gewinner des Einzelwettbewerbs (300 m Schwimmen, 11 km Radfahren und 4 km Laufen) mit der Hawaiikette geschmückt. Es folgten auf den Plätzen Gesa Broers und Hannah Feller bzw. Tjard Löning und Fabian Wendler. In der Wertung der Teams hatte bei den Mädchen das Team „Imlumis“ (Miriam Finschow, Imke Köster und Luise Przibilla) die Nase vorn, bei den Jungen das Team „Mahatmar Gönndir“ (Max Neubert, Pascal Grensemann und Sönke Tannen) sowie im Mixed-Wettbewerb das Team „Keine Ahnung“ aus der 10a (Leandra Widow, Julius Meiwald und Timon Papenfuß).

Diesen und allen anderen Beteiligten einen herzlichen Glückwunsch!

Sommerfest 2016

SV
Donnerstag, 16. Juni 2016




The Big Challenge: Carmen Holthusen (Klasse 5a) ist Landessiegerin!

J. Pohlig
Montag, 13. Juni 2016




Beim Englisch-Wettbewerb The Big Challenge hat unsere Schülerin Carmen Holthusen (Klasse 5a) in diesem Jahr ein herausragendes Ergebnis erzielt: Sie ist Niedersachsen-Siegerin geworden! Herzlichen Glückwunsch!

Unsere Schule nimmt seit vielen Jahren am europäischen Englisch-Wettbewerb The Big Challenge teil. So auch in diesem Jahr: Am 3. Mai 2016 waren insgesamt 253 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5-8 (davon 198 in der Aula in Westerstede und 55 in Apen) dabei, um im Multiple Choice-Verfahren jahrgangsweise je 45 Fragen aus den Bereichen Sprache und Landeskunde zu beantworten.

Dies sind unsere jahrgangsbesten Teilnehmerinnen und Teilnehmer 2016:

Carmen Holthusen, Klasse 5a
Johannes Liebl, Klasse 6d
Jule Hild, Klasse 7a
Fabian Müller, Klasse 8e

Diesen und allen anderen, die dabei waren – und ganz besonders natürlich Carmen – sei herzlich gratuliert. Hoffentlich machen im nächsten Jahr wieder so viele unserer Schülerinnen und Schüler mit!

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Aktuelles

IServ: https://www.gym-wst.eu


Änderungsmeldungen zum Vertretungsplan an: Gb

Aus der Presse

Schulkalender

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30

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Feb
8

08.02.2017 17:00 - 19:00

Feb
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15.02.2017

Mär
2

02.03.2017 15:00 - 18:00

Mär
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22.03.2017

Unterrichtszeiten

Westerstede Apen
1./2. Stunde
     8:00 - 9:30
1./2. Stunde
     8:00 - 9:35
1. große Pause
     9:30 - 9:50
1. große Pause
     9:35 - 9:55
3./4. Stunde
     9:50 - 11:20
3./4. Stunde
     9:55 - 11:30
2. große Pause
     11:20 - 11:45
2. große Pause
     11:30 - 11:45
5./6. Stunde
     11:45 - 13:15
5./6. Stunde
     11:45 - 13:20
Mittagspause
     13:15 - 14:10
Mittagspause
     13:20 - 14:00
7./8. Stunde
     14:10 - 15:40
7./8. Stunde
     14:00 - 15:30