Aus dem Schulleben

Zu Besuch in Boulogne-sur-mer... und Westerstede

Lara Wedemann, Jg. 12, François van Roekeghem
Donnerstag, 25. August 2016




In den Sommerferien hatte ich, Lara, die Möglichkeit, für zwei Wochen Boulogne-sur-mer zu besuchen, die nordfranzösische Stadt, in der sich auch unsere französische Partnerschule „Collège Saint-Joseph de Navarin“ befindet. Ich habe bei der Familie meines Austauschpartners François van Roekeghem gewohnt, mit dem ich über meine Französischlehrerin Frau Kaschta und die Deutschlehrerin des „Saint-Jo“, Mme Pincet, in Kontakt gekommen war.

Mit François, der bis vor einem Jahr selbst noch Schüler des „Saint-Jo“ war, aber jetzt auf die weiterführende Schule, das „Lycée Nazareth-Haffreingue“ geht, habe ich bei den Collégiens, die gerade erst anfangen, Deutsch zu lernen, über unseren privaten Austausch berichtet. Außerdem erzählte ich vom deutschen Schulsystem und dem Alltag in unserer Schule. Die Schüler hatten Schwierigkeiten, unser Schulsystem zu verstehen, weil es so große Unterschiede gibt. Dennoch waren sie sehr neugierig und hatten viele Fragen. Zum Schluss wurden mir viele Geschenke und nette Briefe von den Schülern überreicht.

Mit der Familie von François habe ich viele Sehenswürdigkeiten besichtigt, zum Beispiel das „Cap Gris-Nez“ an der „Côte d’opale“ (der am Ärmelkanal gelegenen Opalküste) oder den Dom von Boulogne-sur-mer. Außerdem haben wir zusammen „Nauticaa“ besucht, eines der größten Aquarien in Europa. Zum Ende meiner Zeit in Frankreich habe ich mit den Freunden von François das Fußballspiel Deutschland gegen Frankreich gesehen...

Während meines Aufenthaltes habe ich die französische Kultur besser kennengelernt und mein Französisch verbessern können. Dieser Austausch hat mir gezeigt, dass es sich lohnt, Fremdsprachen wie Französisch zu lernen, denn nur über die Sprache kann man Land und Leute richtig kennenlernen. Ich kann nur jedem empfehlen, einen kurzen oder längeren Austausch zu machen, denn es ist eine super Erfahrung!

Auch ich, François, konnte durch meinen Kontakt zu Lara in den letzten beiden Wochen in Deutschland zu Besuch sein. Durch diesen Austausch habe ich viele kulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich entdeckt. Meiner Meinung nach ist besonders auffällig, dass das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern in Deutschland viel persönlicher ist als bei mir in der Schule. Außerdem sind die Jugendlichen hier viel selbstständiger als in Frankreich – das finde ich besser für ihre Entwicklung. Auch ich habe viel mit Lara und ihrer Familie unternommen: So waren wir z.B. auf der „Zwischenahner Woche“, auf der ich deutsche Volksmusik gehört und Mutzenmandeln gegessen habe. Das Fest in Zwischenahn hat mir sehr gefallen, mein persönlicher Höhepunkt war der Festumzug am Sonntag.

Am Montag haben wir außerdem die wunderschöne Studentenstadt Oldenburg besucht, wir haben die Universität und die Lambertikirche angesehen, zum Schluss sind wir in der Innenstadt spazieren gegangen. Zu Beginn meines Besuchs in Westerstede waren wir auf der Abiparty. Das hat mir sehr gefallen, weil ich mich dort wie ein Deutscher gefühlt habe: Wir haben viel getanzt und gelacht – es war ein unvergesslicher Abend. Ich freue mich auch schon auf die nächste Woche, denn da werden wir an die Nordsee fahren.

Als Lara bei uns in Frankreich war, hatte ich keine Ahnung, wie schwierig es ist, für zwei Wochen im Ausland zu leben. Es ist sehr anstrengend, obwohl ich schon so lange Deutsch lerne. Am Anfang war es schwierig für mich, die Menschen zu verstehen, weil sie sehr schnell reden! Doch ich lerne von Tag zu Tag mehr, und es ist eine tolle Erfahrung für mich, eine deutsche Schule zu besuchen. Aus diesem Grund danke ich der Schulleitung des Gymnasiums in Westerstede, dass sie mich an ihrer Schule willkommen heißt. Ein großes Dankeschön geht auch an die netten Klassenkameraden und die Lehrer. Vielleicht komme ich nochmal wieder!

Vorlesewettbewerb Spanisch im 6. Jahrgang

A. Bosselmann
Donnerstag, 11. August 2016




Am 17.6. in der ersten Stunde fand für die Spanischschülerinnen und -schüler des 6. Jahrgangs die Endausscheidung ihres Spanisch-Vorlesewettbewerbs statt. Als Teilnehmer waren im Vorfeld aus den drei Lerngruppen die jeweils drei besten Leserinnen bzw. Leser ermittelt worden.
Nun mussten die Gruppensieger nochmals ihre Lesefähigkeiten unter Beweis stellen. Zuerst lasen sie einen bekannten, anschließend einen unbekannten Text vor. Ihre Lesefähigkeiten wurden von einer dreiköpfigen Jury beurteilt. Nach einer intensiven Beratungsphase konnte sich die Jury schließlich für die drei Siegerinnen bzw. Sieger entscheiden: Gewonnen hat Nabila Elsaid, den zweiten Platz hat Maxim Feist erreicht und auf Platz drei kam Alina Wilken.

In der zweiten Stunde wurde die Siegerehrung vorgenommen. Außerdem sorgte eine reichhaltige Tapas-Auswahl für das leibliche Wohl, bevor die Veranstaltung mit einigen Klassenspielen endete.
Herzlichen Glückwunsch!

Schüleraustauschfahrt nach Polen 2016

Nele Helmers, 10b
Montag, 01. August 2016




Am 30. Mai war es endlich soweit und die Klasse 10b, meine Klasse, begab sich per Zug auf den Weg ins polnische Breslau. Mit Frau Kramer und Herrn Zäck im Gepäck kamen wir nach einer elfstündigen Zugfahrt und mehrmaligem Umsteigen (u.a. in Berlin) abends endlich bei unseren Austauschfamilien an. Für alle war es das erste Wiedersehen seit dem ersten Austauschteil, den die polnischen Schüler in Westerstede verbracht hatten. Ein allgemeiner Eindruck: Generell kann man sagen, dass polnische Menschen sehr gastfreundlich sind. Meine Austauschfamilie war sehr nett und hat sich immer gut um mich gekümmert. Bei meinen Klassenkameraden sah es wohl genauso aus, alle waren ziemlich zufrieden mit ihren Austauschfamilien.

Am ersten Tag hieß es dann erst einmal: Stadtbesichtigung von Breslau. Wir schauten uns einige Sehenswürdigkeiten an und auch die Uniwersytet Wroclawski. Diese hatte auch eine Art Aussichtsplattform, von welcher man die Altstadt Breslaus von oben betrachten konnte.

Danach hatten wir etwas freie Zeit, um mit unseren Austauschpartnern essen zu gehen. Natalia (meine Austauschpartnerin), ich und ein paar andere deutsche und polnische Schüler entschieden sich dafür, in der Uni-Cafeteria zu essen. Polnisches Essen ist etwas anders als deutsches, schmeckt aber keinesfalls schlecht (meiner Meinung nach zumindest nicht). Da es sich um ein Buffet handelte, probierten wir uns einmal durch so ziemlich alles durch. Was wohl auch erwähnenswert ist, sind die Preise: In Polen bezahlt man nicht mit Euro, sondern mit der eigenen Währung Zloty. 1€ entspricht ca. 4 Zloty, und so bezahlten wir für unser ganzes Essen, wie gesagt ein Buffet, umgerechnet ca. 4,50 €. Aber zurück zum Programm. Nach dem Essen waren wir dann im japanischen Garten, der mir persönlich und auch vielen meiner Klassenkameraden sehr gut gefallen hat. Wir erfuhren von unserer Touristenführerin, dass der Park bereits 1913 im Rahmen einer Weltausstellung erbaut wurde und bis heute erhalten worden ist.

Danach ging es zum Breslauer Sky Tower, einem Aussichtsturm. Direkt neben dem Hochhaus liegt die Galeria Hondlowa, ein Einkaufszentrum, in dem wir ein wenig freie Zeit hatten, bevor wir rauf ins 49. Stockwerk des Sky Towers fuhren. Im Einkaufszentrum merkte man kaum, dass man nicht in Deutschland war, da viele Läden dort dieselben sind, die man ohne Probleme auch in Deutschland findet. Umso interessanter waren dann aber natürlich die wirklich polnischen Läden. Doch wie gesagt hielten wir uns nicht lange dort auf, aber das fanden wir nicht schlimm, da wir wussten, dass wir später in der Woche noch genug Zeit zum Shoppen haben würden. Die Aussicht aus dem Sky Tower war zwar eigentlich ziemlich schön, jedoch war es stark bewölkt, sodass man nicht unbedingt weit sehen konnte. Gefallen hat es uns trotzdem. Als Ausklang des Tages sind wir zum „Sky Bowling“ gegangen – eine Bowlinganlage im höchsten Stockwerk des dem Einkaufszentrum benachbarten Gebäudes. Am nächsten Tag stand unsere erste von vielen Busfahrten an. Wir trafen uns um 5:30 Uhr (ekelhaft früh) in Breslau und fuhren los – es ging nach Auschwitz. Ich denke nicht, dass ich erklären muss, wobei es sich um Auschwitz handelt. Als wir ankamen und aus dem Bus ausstiegen, hatten die meisten (ich auch) direkt ein seltsames Gefühl im Magen. Wir waren uns selbstverständlich alle darüber bewusst, was dort vorgefallen ist, aber es im Geschichtsbuch zu lesen oder in Dokumentationen zu sehen ist etwas ganz anderes als tatsächlich alles in der Realität wahrzunehmen. Wir besichtigten zunächst Auschwitz und danach Birkenau. Ich werde nicht genauer darauf eingehen, was wir in Auschwitz gesehen haben, aber es war heftig und ich hatte mehrmals Tränen in den Augen, und nicht nur mir ging es so. Später in Birkenau war die Stimmung dann etwas „besser“; es war ein wenig seltsam, denn im Gegensatz zu Auschwitz war hier nicht so offensichtlich erkennbar, was vor 70 Jahren vorgefallen ist. Man kennt natürlich diese schwarz-weißen Bilder aus Büchern oder Dokus, aber wie gesagt, was wir hier sahen, war ganz anders – wie unsere Reiseführerin es ausdrückte, „fast schon idyllisch“. Statt festgetretener Erde sahen wir Kieswege und große Wiesen. Statt leidender Menschen sahen wir Touristen aus aller Welt, die lachend Unterhaltungen führten und Fotos schossen. Es war natürlich nicht anders zu erwarten gewesen, aber trotzdem irgendwie komisch. Trotz des insgesamt bedrückenden Gefühls bin ich froh, einmal dort gewesen zu sein. Nach der Führung ging es wieder in den Bus – aber nicht zurück nach Breslau, sondern direkt weiter nach Krakau. Wir kamen am späten Nachmittag an und bekamen freie Zeit, um Krakau zunächst auf eigene Faust zu erkunden. Dabei stand es uns frei, mit wem wir gehen wollten und wohin, wir mussten nur abends in unserem Hotel ankommen. Wir entschieden uns, in ein Einkaufszentrum zu gehen, wo es Pizza bei Pizza Hut für umgerechnet 2,50€ gab und einer meiner Klassenkameraden wegen einer Wette einen neuen Haarschnitt bekam, der dann noch nicht einmal schlecht aussah. Alles in allem war es also ein guter und erfolgreicher Tag. Ich finde, Krakau ist eine sehr schöne Stadt. Vor allem die Innenstadt, welche wir am nächsten Tag gemeinsam besichtigten, ist toll anzusehen, und es gab auch viele Einkaufs- und Essensmöglichkeiten. Unter der Führung eines Tourguides schauten wir uns das jüdische Viertel an und danach hatten wir freie Zeit in der Innenstadt, bevor wir wieder zurück in den Bus mussten – diesmal würde es nach Sandomierz gehen. Ich muss ja gestehen, vor dem Austausch hatte ich noch nie von dieser Stadt gehört. Breslau, klar, Krakau, natürlich, aber Sandomierz? Aber vielleicht ist dies sogar mein Favorit unter allen Orten, die wir in Polen besucht haben.

Wir kamen zunächst am Hotel an, es war schon Abend, und gingen von dort aus direkt Essen. Im Anschluss hatten wir freie Zeit, um uns Sandomierz anzusehen. Das Hotel war zu Fuß ca. 30 Minuten von der Stadt entfernt, aber der Weg hat sich meiner Meinung nach auf jeden Fall gelohnt. Sandomierz wirkt in gewisser Weise mediterran, und man vermutet das Meer in der Nähe, obwohl es Hunderte Kilometer entfernt ist. Uns allen hat die Stadt gut gefallen. Es war eher ruhig, und es gab nicht viele Einkaufsmöglichkeiten, aber viele Restaurants. In einem hatten wir einen Smoothie/Cocktail/was auch immer, der war verdammt lecker. Danach war es leider schon ziemlich spät, also machten wir uns wieder auf den Heimweg. Am nächsten Tag hieß es dann wieder Stadtführung. Ich will ja ehrlich sein, nach drei Stadtführungen waren die meisten nicht mehr unbedingt motiviert, aber wir haben es überlebt. Neben den Sehenswürdigkeiten von Sandomierz besichtigten wir auch Katakomben, was einige sehr interessant fanden, andere wiederum überhaupt nicht. Nach einem gemeinsamen Mittagessen stiegen wir wieder in den Bus – für acht Stunden – und fuhren zurück nach Breslau. Wir erreichten die Stadt um ca. 22 Uhr. Die meisten zog es sofort nach Hause in die Gastfamilien, aber Natalia und ich sind nochmal zum Sky-Bowling gegangen. Am nächsten Tag war dann der Familientag und zugleich unser letzter richtiger Tag in Polen. Einige besichtigten ein Schloss, andere gingen zum Holi-Festival, wieder andere waren Schwimmen. Mein Tag mit Natalia startete aber erstmal in einem der Einkaufszentren von Breslau. Hier trafen wir auf Kamil, einen der polnischen Austauschschüler, und Thore, einen meiner Mitschüler. Wir verbrachten den Vormittag zusammen im Zentrum. Danach besichtigten wir mit einigen anderen Austausch- und Mitschülern und unseren Lehrern das Breslauer Musikforum, welches meiner Meinung nach sehr beeindruckend war.

Nach der Besichtigung waren wir dann zu acht in der Breslauer Innenstadt. Wir sahen uns die Stadt nochmal an, waren Essen und wurden aus Versehen Zeugen eines Rap-Battle auf Polnisch. Und dann war es soweit, der Tag der Abreise war gekommen. Einige waren froh, wieder nach Hause zu kommen, andere (zum Beispiel ich) hätten ohne Probleme noch ein, zwei Wochen länger bleiben können. Und ja, einige (zum Beispiel ich) haben auch geweint. Ich persönlich hatte den Eindruck, dass der Austausch unsere Klassengemeinschaft nochmal verstärkt hat. Man hat (vielleicht zunächst gezwungenermaßen, später eher auf freiwilliger Basis, was mich persönlich überrascht hat) viel Zeit mit seinen Mitschülern verbracht und sich dadurch gegenseitig besser kennengelernt. Das war auf jeden Fall positiv, denn unsere Klassengemeinschaft ist in den vier Jahren, die wir zusammen verbracht haben, eher etwas fragwürdig gewesen. Auch hat die Austauschfahrt, für mich zumindest, das Verhältnis zu den Austauschpartnern nochmal vertieft. Ich habe mich mit Natalia schon sehr gut verstanden, als sie hier bei uns war, aber die eine Woche bei ihr hat mir sehr gut gefallen und wir haben immer noch viel Kontakt. Wir haben auch vor, uns in zukünftigen Ferien irgendwann noch einmal wiederzusehen. Wenn ich die Chance hätte, würde ich auf jeden Fall noch einmal am Austausch teilnehmen, und ich denke, vielen meiner Mitschüler geht es auch so. Es war ein sehr schöner Abschluss dieses Schuljahres, welches ja auch unser letztes als Klasse gewesen ist. Auch wenn es sehr anstrengend war, hat es gleichzeitig sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon darauf, Natalia bald wiederzusehen.

(Fotos: Nele Helmers / Nils Römhild)

Ergebnisse des Oberstufen-Triathlons 2016

R. König
Montag, 18. Juli 2016




In diesem Jahr wurden Chiara Stulken und Max Nickel als Gewinner des Einzelwettbewerbs (300 m Schwimmen, 11 km Radfahren und 4 km Laufen) mit der Hawaiikette geschmückt. Es folgten auf den Plätzen Gesa Broers und Hannah Feller bzw. Tjard Löning und Fabian Wendler. In der Wertung der Teams hatte bei den Mädchen das Team „Imlumis“ (Miriam Finschow, Imke Köster und Luise Przibilla) die Nase vorn, bei den Jungen das Team „Mahatmar Gönndir“ (Max Neubert, Pascal Grensemann und Sönke Tannen) sowie im Mixed-Wettbewerb das Team „Keine Ahnung“ aus der 10a (Leandra Widow, Julius Meiwald und Timon Papenfuß).

Diesen und allen anderen Beteiligten einen herzlichen Glückwunsch!

Sommerfest 2016

SV
Donnerstag, 16. Juni 2016




The Big Challenge: Carmen Holthusen (Klasse 5a) ist Landessiegerin!

J. Pohlig
Montag, 13. Juni 2016




Beim Englisch-Wettbewerb The Big Challenge hat unsere Schülerin Carmen Holthusen (Klasse 5a) in diesem Jahr ein herausragendes Ergebnis erzielt: Sie ist Niedersachsen-Siegerin geworden! Herzlichen Glückwunsch!

Unsere Schule nimmt seit vielen Jahren am europäischen Englisch-Wettbewerb The Big Challenge teil. So auch in diesem Jahr: Am 3. Mai 2016 waren insgesamt 253 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5-8 (davon 198 in der Aula in Westerstede und 55 in Apen) dabei, um im Multiple Choice-Verfahren jahrgangsweise je 45 Fragen aus den Bereichen Sprache und Landeskunde zu beantworten.

Dies sind unsere jahrgangsbesten Teilnehmerinnen und Teilnehmer 2016:

Carmen Holthusen, Klasse 5a
Johannes Liebl, Klasse 6d
Jule Hild, Klasse 7a
Fabian Müller, Klasse 8e

Diesen und allen anderen, die dabei waren – und ganz besonders natürlich Carmen – sei herzlich gratuliert. Hoffentlich machen im nächsten Jahr wieder so viele unserer Schülerinnen und Schüler mit!

Musikzweig-Vorspiel aller Klassen

M. Sarwas
Montag, 30. Mai 2016




Am Freitag vor Pfingsten in der 5./6. Stunde haben alle MZ-Klassen, also die 6a, 7a, 7b, 8a und 9a (und als Gast sogar die 5a!) ihre erste gemeinsame Matinee veranstaltet und sich gegenseitig die Stücke vorgespielt, die sie gerade „auf der Pfanne“ oder besser „in den Fingern“ haben. Die 6a machte dabei mit „Opening in C“ und „Greensleeves“ einen guten Anfang. Nach kurzer Umbaupause folgte die 7a schon recht ambitioniert mit dem „Te Deum“ von Charpentier und „Tage wie diese“, wobei der Refrain mitgesungen werden konnte. Dem schloss sich die 7b mit „Un poquito cantas“ an, das richtiges Latin-Feeling brachte. Im „Young Person's Guide to the Orchestra“ von Britten konnten die einzelnen Instrumentgruppen schön herausgehört werden.

Lauter, aber auch beinahe schon professionell, präsentierte anschließend die 8a ihren „Pachelbel-Kanon“, in den einige Songs eingearbeitet waren, sodass sich eine echte Steigerung entwickelte. Bei „The eye of the tiger“ konnten auch die beiden Gesangssolisten überzeugen. Die 9a hatte die „Westside Story“ im Unterricht durchgenommen und ein Medley dazu einstudiert, das besonders die Bläser-Sektion hervortreten ließ. Mit dem Jazz-Standard „Fly me to the moon“ boten sie einen würdigen, swingenden Abschluss des klasseninternen Teils.

Nun folgte als gemeinsames Abschlussstück aller Beteiligten das hymnenartige „Highland Cathedral“. Hierbei war es nicht ganz einfach, die über 100 jungen Musiker zu koordinieren – die Aulabühne bietet einfach nicht so viel Platz (Ellenbogenfreiheit konnte nicht garantiert werden, obwohl alle, die ihr Instrument im Stehen spielen konnten, dies auch taten). Nichtsdestotrotz wurden nach kurzer Anspielprobe – schließlich hatte man bislang nur innerhalb der Klassen geprobt – die kantablen Melodien des Werkes in großartiger Steigerung zu einem gelungenen Klangerlebnis zusammengeführt.

Leider konnte der Applaus aus dem Parkett nur spärlich ausfallen, da sich ja alle Beteiligten auf der Bühne aufhielten. Da half diesbezüglich auch das große Engagement und Lob der Schulleitung wenig!

Petrijünger binden Fliegen

T. Siemer, M. Pretz
Montag, 23. Mai 2016




Seit mehr als drei Jahren existiert an unserer Schule klassenübergreifend die Möglichkeit, Kenntnisse im Bereich der Sportfischerei zu erwerben bzw. zu vertiefen. Nach wie vor erfreut sich die Angel-AG größter Beliebtheit bei den Schülerinnen und Schülern. Dies zeigte sich auch wieder bei einer Extraveranstaltung zum Thema „Fliegenfischen“, die am 4. März nachmittags im Haus zu Jührden stattfand. Da sowohl die meisten AG-Teilnehmer als auch die AG-Leiter Herr Siemer und Herr Pretz bisher über keine Erfahrungen auf diesem Spezialgebiet verfügten, waren alle sehr dankbar, dass ein absoluter Fachmann die Angel-AG besuchte: Herr Ingo Karwarth, der seit über vierzig Jahren die Fliegenfischerei betreibt und Autor zahlreicher Fachbücher ist, gab den Schülern eine äußerst kompetente und kurzweilige Einführung in das Binden von Fliegen. Dabei stellte der Experte freundlicherweise seine Materialien kostenlos zur Verfügung, so dass die jungen Angler selbstständig und ambitioniert ihre ersten erfolgreichen Versuche in der „Kunst des Bindens“ machen konnten. Am Ende der Veranstaltung konnte jeder Schüler mit einem selbstgebundenen Streamer (Foto) zufrieden nach Hause gehen. Zudem wurden von den Schülern bereits angeschaffte Materialien für das Fliegenfischen begutachtet und unter Anleitung von Herrn Karwarth erste Wurfversuche gemacht. Insgesamt war der Nachmittag für alle Beteiligten sehr ertragreich, sodass sich die Gruppe auf eine baldige Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem Fachmann verständigte. Dabei soll es dann darum gehen, die hergestellten Köder in der Praxis auszuprobieren. Zum Schluss gab es noch einmal ein herzliches Dankeschön an Herrn Karwarth für diesen tollen Nachmittag!

Fremdsprachliche Exkursion der Jahrgangsstufe 9 nach Oldenburg

Dominik Zach (9d) / Christine Zwick
Mittwoch, 18. Mai 2016




Am Montag, dem 4. April, fand für die Jahrgangsstufe 9 unseres Gymnasiums die alljährliche Exkursion der Kurse der 2. Fremdsprache statt. Der Trip begann um ca. 9:45 Uhr nach einer zweistündigen fachlichen Vorbereitung, als die Busse mit ca. 100 Schülerinnen und Schülern sowie einigen Lehrerinnen und Lehrern nach Oldenburg starteten. Dort angekommen besuchten die Französisch- und Spanisch-Kurse das Kino „Casablanca“. Hier standen zwei Filme zum Thema „Einwanderung“ auf dem Programm: Der Titel „Welcome“ für Französisch, der Film „Buen Día, Ramón“ für Spanisch. Nach insgesamt rund zweieinhalb Stunden Aufenthalt ging es dann zurück nach Westerstede, sodass bei Schulschluss um 13:15 Uhr alle wieder da waren. Allgemein fielen die Meinungen bzw. Eindrücke zum Tag sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei den Lehrerinnen und Lehrern sehr positiv aus: Der allgemeine Tenor war, dass so ein Ausflug eine schöne Abwechslung zum Schulalltag sei. Darüber hinaus sei neben dem Spaß, der natürlich im Vordergrund stand, auch der Lerneffekt nicht zu kurz gekommen. Schließlich gilt auch dem Förderverein ein herzlicher Dank, der, wie auch schon in den Jahren zuvor, großzügigerweise an der Finanzierung des Projektes mitgewirkt hat. Als Fazit lässt sich also festhalten: Alles in allem war diese Kurzreise für alle Beteiligten ein voller Erfolg! (Dominik Zach)

Während die Französisch- und Spanischkurse fremdsprachige Filme sahen, besuchten die Lateinschülerinnen und -schüler im Stadtmuseum Oldenburg die Ausstellung „Mythos Aeneis“. Darin wurden Illustrationen zur Aeneis, dem römischen Nationalepos, gezeigt, dass der römische Dichter und Augustus-Freund Publius Vergilius Maro, kurz: Vergil, zwischen 29 und 19 v. Chr. verfasst hat. Die ausgestellten Holz- und Kupferstiche stammen aus Aeneis-Ausgaben des 16. und 17. Jahrhunderts und wurden dem Stadtmuseum von Dr. Ulrich Wilke aus Hude zur Verfügung gestellt. Nach einer Einführung in der Schule, wo die Biographie Vergils und die Inhalte der Aeneis erarbeitet worden waren, gingen die beiden Gruppen geführt von Frau Dudek und Herrn Meier vom Stadtmuseum durch die Ausstellung. Da es sich bei den zahlreichen Abbildungen im Original um sehr kleine Formate (kleiner als DIN A5) handelt, bewegten sich die Gruppen wechselweise und in kleineren Abteilungen vor den erläuterten Bildern. Im Anschluss an die Führungen bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler individuell eine von den Lehrerinnen Tebben und Zwick entworfene Aufgaben-Rallye zu ausgewählten Illustrationen, so dass alle die Möglichkeit hatten, auch Details aus der Nähe zu betrachten. So kamen die für die abendländische Kultur so prägenden Inhalte wie Aeneas' Flucht aus dem brennenden Troja, die Irrfahrten der Trojaner, ihre Landung in Karthago bei der Königin Dido und die Liebe zwischen Aenas und Dido zur Geltung. Da Aeneas von den Göttern daran erinnert wird, dass er den Auftrag hat, in einem anderen Land ein neues Troja zu gründen (nämlich in Italien den Vorläufer Roms), verlässt er seine Geliebte. Verzweifelt über den Verlust bringt sich Dido um: Eine Szene, die die Künstler vieler Epochen beschäftigt hat und die auch die Ausstellung in zwei verschiedenen Stichen zeigte. Dido wurde teils duldend und leidend, teils vorwurfsvoll und grimmig dargestellt. Herrlich anschaulich war auch das Bild der Fama, des personifizierten Gerüchts, deren geflügelter Körper aus Ohren, Augen und Mündern besteht.

Nach dem Besuch des Museums nutzten wir das frühlingshafte Wetter zu einem Spaziergang in Oldenburg. Dabei konnten weitere antike Inhalte vermittelt werden: Vor dem Museum für Natur und Mensch sahen wir eine Skulptur der Nymphe Daphne, auf dem Schlossplatz die klassizistische Fassade der Schlosswache. Danach ging es zurück zu den Bussen und an die Schule. (Christine Zwick)

Besuch des Grundpraktikums Physik der Carl von Ossietzky Universität

Lennard Perenthaler, 11
Montag, 09. Mai 2016




Im Rahmen einer Exkursion haben wir, der Physik-Leistungskurs der elften Klasse (PH 739), am 18. März, dem ersten Ferientag der Osterferien, der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg einen Besuch abgestattet. Unser Lehrer Herr Osewold betreute uns während des Besuches und half uns unter anderem auch dabei, uns in dem uns unbekannten und nicht allzu kleinen Gebäude des Campus Wechloy zurechtzufinden.

Wir trafen uns morgens vor der dem Campus (fast vollzählig, und das am ersten Ferientag!), stärkten uns kurz in der Mensa und starteten pünktlich um 9:00 Uhr unseren Grundpraktikumsbesuch. Hierbei führten wir (jeweils zu zweit) zwei vorbereitete Versuche zu Themen des Physikunterrichts der Sekundarstufe II durch, bei denen uns Herr Osewold und Frau Berger (physikalisch-technische Assistentin im Grundpraktikum) bei Fragen zur Seite standen. In dem ersten machten wir uns mit einem zentralen Messgerät der Physik vertraut, dem Oszilloskop. Das bereitete uns auf den zweiten Versuch vor, welcher die Auf-und Entladung eines Kondensators beinhaltete. Gegen 12 Uhr beendeten wir den Besuch und waren in die Ferien entlassen.

Rückblickend lässt sich sagen, dass der Besuch eine lehrreiche Erfahrung für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewesen ist. Manche von uns sprach das wissenschaftliche Arbeiten in der Uni mehr an, manche weniger. Doch allen gewährte der Besuch einen kleinen Einblick in das mögliche Studentenleben, welches für viele von uns doch unweigerlich näher rückt.

Wettbewerb des B³ erfolgreich gemeistert – Fünftklässlerin gewinnt!

Daniela Evers
Montag, 02. Mai 2016

In der sechsköpfigen Bibliotheks-AG kam vor den Weihnachtsferien die Idee auf, man könne einen Wettbewerb rund um die Bibliothek gestalten. Diese Idee konnten Amelie, Jette, Jule, Max und Vanessa aus der 6c nach ihren Wünschen ausgestalten und schließlich im Januar 2016 stolz den ersten Wettbewerb des B³ präsentieren. Die Aufgabe für alle Teilnehmer bestand unter dem Motto „Die Bibliothek braucht bunte Bilder“ darin, in einer freien Technik ein Bild zu einer frei gewählten Textstelle aus einem der etwa zwanzig ausliegenden Werke der Fantasyliteratur zu gestalten. Die AG-Mitglieder stellten gleichzeitig die Jury und konnten nunmehr nach den Osterferien die Preise an die fünf Gewinnerinnen und Gewinner persönlich überreichen. Jana Frerichs (5f, Apen) überzeugte die Jury mit ihrer Zeichnung besonders, sie erhielt den ersten Preis. Der zweite Preis ging an Jan Diedrich Habben (7f), der dritte Preis wurde an Nele Krauthausen (6c) überreicht. Die AG gratuliert allen Gewinnerinnen und Gewinnern herzlich und bedankt sich für die Teilnahme aller Schülerinnen und Schüler aus den 5. bis 7. Klassen!

Weitere Artikel gibt es im ARTIKELARCHIV

Aktuelles

IServ: https://www.gym-wst.eu


Änderungsmeldungen zum Vertretungsplan an: Gb

Aus der Presse

Schulkalender

26. September 2016 - 30. September 2016 06:00

26. September 2016 - 01. Oktober 2016

26. September 2016 - 01. Oktober 2016

01. Oktober 2016 - 16. Oktober 2016

18. Oktober 2016 , 20:00

17. November 2016

17. November 2016

30. November 2016 , 16:00

Unterrichtszeiten

Westerstede Apen
1./2. Stunde
     8:00 - 9:30
1./2. Stunde
     8:00 - 9:35
1. große Pause
     9:30 - 9:50
1. große Pause
     9:35 - 9:55
3./4. Stunde
     9:50 - 11:20
3./4. Stunde
     9:55 - 11:30
2. große Pause
     11:20 - 11:45
2. große Pause
     11:30 - 11:45
5./6. Stunde
     11:45 - 13:15
5./6. Stunde
     11:45 - 13:20
Mittagspause
     13:15 - 14:10
Mittagspause
     13:20 - 14:00
7./8. Stunde
     14:10 - 15:40
7./8. Stunde
     14:00 - 15:30